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Das „Epische“ und das „Dramatische“, ein Vergleich 

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1. Seminar in der Schweiz. (Live) 
Das „Epische“ und das „Dramatische, ein Vergleich 

12. November 10:00 13. November 17:30

Aristoteles beschrieb in seiner „Poetik“ den Unterschied zwischen dem „dramatischen“ und dem „epischen“ Genre. Dramatisch ist alles, was vor unseren Augen passiert. Dagegen, das Epische ist das Nacherzählte. Stanislavsky hat ein System entwickelt für das dramatische Genre. Brecht dagegen, für das Epische. Das dramatische Genre hinterfragt gründlich die Situation. Dafür werden die drei W ́s benutzt: Woher komme, wohin gehe ich, was will ich. Das Spiel ist realistisch, der Zuschauer wird in die Illusion versetzt, dass das, was vor den Augen geschieht, hier und jetzt stattfinden würde, als ob man durch das Schlüsselloch spionieren würde. Das Epische Theater hingegen, bricht immer wieder die vierte Wand durch. Man wendet sich direkt ans Publikum und man steigt schnell in die verschiedenen Rollen ein und auch wieder aus. Die Illusion, die Realität zu sehen wird zerstört, und das Theater mit seinen Mitteln offenbart. 

In diesem Seminar werden wir die zwei Formen untersuchen, indem wir die gleichen Szenen dramatisch und episch inszenieren, und dabei die verschiedenen Wirkungen auf den Zuschauer analysieren und vergleichen werden. Wir werden mit bekannten Szenen aus verschiedenen Stücken arbeiten. 

Die drei W-Fragen von Stanislavsky

Die Situation 

Die Illusion des Theaters Durchbrechen der vierten Wand 

Der sozialer Gestus Die Führung der Figur 
 

Die Verfremdung 

Der Schauspieler als Erzähler 

CHF740

Details

Beginn:
12. November | 10:00
Ende:
13. November | 17:30
Eintritt:
CHF740
Veranstaltungskategorie:
Gründenstrasse 30
Muttenz (bei Basel), 4132 Schweiz
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