Stücktipp: Ein Inspektor kommt

Ein Inspektor kommt
(An Inspector calls)
von John B. Priestley
Aus dem Englischen
von Michael Raab

Besetzung 3 D | 4 H

Zum Autor:
John B. Priestley
geboren 1894 in Bradford/York. Nach dem Studium der Literatur und Geschichte in Cambridge Kritiker, Essayist und Romancier (“Die guten Gefährten”, 1929). Ab 1932 verstärkt Arbeit für das Theater. Priestley schrieb über 30 Stücke, darunter auch zahlreiche Bearbeitungen. Zunächst mit Gesellschaftskomödien (“Gefährliche Kurve”, 1932) bekannt geworden, verlegte er sich zunehmend auf gesellschaftskritische Stücke, die ihn vor allem in der Nachkriegszeit zu einem sozial engagierten Autor der Linken machen. John B. Priestley starb 1984 in Stratford.

Inhalt:

Alles ist perfekt. Endlich kann Arthur Birling, Fabrikbesitzer in der englischen Provinz, im Familienkreis die Verlobung seiner Tochter Sheila mit dem adligen Gerald Croft und damit den Zusammenschluss der bislang konkurrierenden Firmen Birling und Croft feiern. In die Idylle kapitalistischer Zukunftsphantasien platzt jedoch Polizeiinspektor Goole, der die Anwesenden mit dem Selbstmord eines scheinbar unbekannten Mädchens konfrontiert. Für alle ist klar, dass keiner von ihnen für das Schicksal des Mädchens verantwortlich ist, der Inspektor zieht jedoch ungerührt die Schlinge immer enger zusammen. Ist dies das jüngste Gericht oder alles nur ein Missverständnis?

Priestleys Werk gehört zu den Klassikern des modernen Unterhaltungstheaters: wie nur wenige Werke der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts prägte dieses Stück das Repertoire des deutschsprachigen wie internationalen Theaters des Unterhaltungsgenres. In einer hervorragenden Neuinszenierung steht es seit 2011 wieder auf dem Londoner Spielplan. Es hat nichts von seiner Prägnanz, moralischen Anklage wie seinem hohen  Unterhaltungswert verloren. Der INSPEKTOR begeistert seit über 70 Jahren das Publikum sowohl in großen Häusern wie Theatern in kleineren Städten, Profis wie Amateure, Staatstheater wie Privatbühnen. Ein erfolgreicher Longseller!

1945 geschrieben, ist Priestleys berühmtestes Stück auch heute eine verstörende Fallstudie über die Folgen menschlichen Handelns, über die Lust in der Schuld und die befreiende Wirkung in der Bekenntnis derselben.

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